Helix-Antenne

Da die benutzte Video-Funkübertragung Probleme mit der Bildqualität hat, wurde eine  Richtantenne gebaut um den Empfang zu verbessern.

Die Entscheidung fiel auf den Bau einer Helix-Antenne. Sie besteht im wesentlichen aus einer Spule und einem Reflektor. Spule und Reflektor liegen dabei senkrecht zueinander.


Normalerweise werden Helix-Antennen zum Senden und Empfangen von zirkular polarisierte Wellen genutzt, können aber auch linear polarisierte Wellen empfangen. In diesem Fall sinkt der Antennengewinn um die Hälfte, also um 3dBm.

Die Maße der Antenne wurden durch ein Online-Tool (http://jcoppens.com/ant/helix/calc.en.php) für die Mittenfrequenz von 5800MHz und 11 Windungen berechnet.

Aufbau

Aufgebaut wurde die Antenne indem zunächst eine Platine mit Kupferbeschichtung in eine Kreisform gesägt wurde. Danach wurde ein Loch für den RP-SMA Anschluss gebohrt und für die rechteckige Form des Anschlusses passend gefeilt.

Um die Spule zum einen einfacher wickeln zu können und zum anderen um die mechanische Stabilität zu gewährleisten, wurde eine passende Halterung mit dem 3D-Drucker hergestellt und mit Epoxyd-Kleber am Reflektor befestigt.


Nach dem Einsetzten der Spule wurde diese an die Seele des RP-SMA Anschlusses gelötet. Der Reflektor wird mit der Schirmung verbunden.

Anschließend muss noch die Antenne an die Wellenimpedanz des Kabels von 50Ω angepasst werden. Dies geschieht hier durch eine Plättchen mit der Länge  λ/8 und Breite λ /16. Da nur Aluminium zu Verfügung stand und schlechte Löteigenschaften aufweist, wurde es aus Kupferdraht und Lötzinn gefertigt und etwa in der Mitte des ersten Viertels der ersten Windung angebracht.


Angeschlossen wird die Antennen über ein RP-SMA zu SMA Adapterkabel.

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